Der Schnellkauf verschwindet aus der Token-Karte, und der KI-Prüfer bekommt Regeln
Am 15. Oktober hat ein Rainbow-Entwickler zwei Änderungen im Abstand von sechzehn Sekunden zusammengeführt. Die erste bemerkt jeder, der eine Token-Karte öffnet. Die zweite sieht niemand: sie betrifft die Art, wie bei Rainbow Code geprüft wird.
Ein Abschnitt weniger in der Token-Karte
Die Änderung #7882 ist eine Löschung: zehn Dateien, eine Zeile hinzugefügt, dreihundertfünfundfünfzig entfernt.
- Was verschwindet. Der aufklappbare Abschnitt „Buy {Token}“ mit vorgegebenen Beträgen in Währung. Er erschien an zwei Stellen: direkt unter dem Chart bei Token, die man nicht besitzt, und nach den Marktdaten bei denen, die man besitzt. Der Grund wird offen genannt: er wurde kaum benutzt.
- Was bleibt. Die Schaltflächen Buy und Sell am unteren Rand der Karte arbeiten wie bisher und öffnen den Tausch. Verschwunden ist nicht die Möglichkeit zu kaufen, sondern die Abkürzung mit bereits eingetragenen Beträgen.
- Mit dem Abschnitt ging eine Kennzahl. Die Eigenschaft
quickBuyMetadata füllten nur diese Schaltflächen, und die Änderung zieht sie über die ganze Kette heraus. Der Autor schreibt es ohne Beschönigung: die Diagramme, die sie verfolgen, gehen auf null. Das ist ehrlicher, als ein Feld zu lassen, das stillschweigend Leeres sendet.
- Und eine Hilfsfunktion. Eine eigene Funktion rundete Beträge auf glatte Zahlen — 1300 auf 1500, 1800 auf 2000. Sie arbeitete nur für diese Schaltflächen und ging mit ihnen.
Regeln für den KI-Prüfer
Die Änderung #7883 ist eine einzige Datei mit achtzehn Zeilen. Damit das verständlich wird: bei Rainbow prüft den Code eines Antrags nicht nur ein Mensch, sondern auch ein KI-Programm namens cubic. Es hinterlässt Anmerkungen, und der Entwickler entscheidet, ob er sie umsetzt oder ablehnt.
- Zuerst die Messung, dann die Regeln. Der Autor hat nachgerechnet: über die fünfzehn letzten Anträge eröffnete cubic 73 Diskussionen, rund fünfzig führten zu Korrekturen und rund einundzwanzig wurden abgelehnt. Fast ein Drittel der Anmerkungen war leer.
- Übertriebene Schwere. Die Hälfte der Befunde höchster Schwere war falsch — Vermutungen über das Verhalten des Servers und über Fehler, die die Oberfläche gar nicht erreicht. Höchste Schwere verlangt jetzt einen konkreten, erreichbaren Weg, und eine Vermutung wird als Frage gestellt.
- Ausufernder Umfang. Forderungen, zusätzlich das zu erledigen, was der Auftrag ausdrücklich ausschließt. Eine eigene Anweisungsdatei verbot das bereits, und es half nichts.
- Widersprüche zu den Gepflogenheiten des Projekts. Vier davon stehen nun ausgeschrieben: Oberflächentexte kommen nur in die englische Datei, für eine bestimmte Art von Test gibt es im Projekt keinen Prüfstand, und so weiter.
- Was unangetastet blieb. Anmerkungen zur Güte der Tests selbst: ein Test, der den Fehler nicht fängt, eine Attrappe, die in die Irre führt. In den Worten des Autors — „größtenteils berechtigt“.
Die Überprüfung hat er ebenso messbar angelegt: den Prüfer auf einem älteren Antrag erneut laufen lassen und vergleichen, ob die abgelehnten Befunde wegfallen und die angenommenen bleiben.
Ist das in der App
Das Entfernen des Schnellkaufs noch nicht: die zuletzt erschienene Version ist 2.0.46 vom 8. Oktober, zusammengeführt wurde die Änderung am 15. In welcher Version sie auftaucht, kündigt Rainbow nicht im Voraus an. Die zweite Änderung erreicht die App überhaupt nie — diese Einstellungsdatei lebt allein im Repository.
Was sich im Code der Wallet ändert — auf rnbw.wiki/pulse
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